Discussion:
Bitstream mono
(zu alt für eine Antwort)
Axel Berger
2008-10-18 18:24:00 UTC
Permalink
Eine Frage an die Leute mit typographischem Gespür:

in der oft empfohlenen Kombination

\usepackage[osf]{mathpazo}
\usepackage[scaled]{helvet}
\usepackage{courier}

ist die Courier viel zu dünn. Im Schriftbild wirkt es, als sei etwas
farbiges blaßgrau gedruckt. Jetzt habe ich einfach mal eine andere
Monoschrift probiert und für mein Laienauge sieht in der obigen
Kombination die

\usepackage[scaled=.86]{beramono}

viel besser aus, aber richtig passend ist sie vom Schriftbild her nicht.

Was empfehlt ihr?
--
Danke
Axel
Bernhard Walle
2008-10-18 19:42:59 UTC
Permalink
Hi Axel,
Post by Axel Berger
\usepackage[osf]{mathpazo}
\usepackage[scaled]{helvet}
\usepackage{courier}
ist die Courier viel zu dünn.
Mit Bitstream Courier [1] findest du eine etwas dickere Courier, im
Vergleich zur Adobe Courier und dem URW-Klon (und auch Monotype Courier
New).


Gruß,
Bernhard

[1] http://www.ctan.org/tex-archive/fonts/psfonts/bitstrea/courier/
Rolf Niepraschk
2008-10-18 20:59:55 UTC
Permalink
Axel Berger schrieb:
...
Post by Axel Berger
viel besser aus, aber richtig passend ist sie vom Schriftbild her nicht.
Was empfehlt ihr?
Es ist nicht so einfach, in diesem Fall wirklich von passend zu
sprechend. Eine Schreibmaschinenschrift ist dem Wesen nach etwas anderes
als die anderen Schriftschnitte und damit prinzipiell weniger
"passend". Die "courier" halte ich aber auch nur für sich genommen für
nicht sehr schön. Du kannst durchaus die Computer Modern Typewriter mit
in die Überlegung einbeziehen. Am besten in der Ausprägung von "lmodern".

...Rolf
Axel Berger
2008-10-19 14:00:00 UTC
Permalink
Du kannst durchaus die Computer Modern Typewriter mit in die ?£berlegung
einbeziehen.
Stimmt. So mache ich es jetzt auch.
--
Danke
Axel
Peter Breitfeld
2008-10-19 12:32:28 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
in der oft empfohlenen Kombination
\usepackage[osf]{mathpazo}
\usepackage[scaled]{helvet}
\usepackage{courier}
ist die Courier viel zu dünn. Im Schriftbild wirkt es, als sei etwas
farbiges blaßgrau gedruckt. Jetzt habe ich einfach mal eine andere
Monoschrift probiert und für mein Laienauge sieht in der obigen
Kombination die
\usepackage[scaled=.86]{beramono}
viel besser aus, aber richtig passend ist sie vom Schriftbild her nicht.
Was empfehlt ihr?
Ich nehme die Computer Modern cmtt (als cm-super Variante) zusammen
mit mathpazo. Ich finde, die passt sehr gut.

Gruss Peter
--
==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==-==
Peter Breitfeld, Bad Saulgau, Germany -- http://www.pBreitfeld.de
Alexander Buchmann
2008-10-19 17:19:54 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
in der oft empfohlenen Kombination
\usepackage[osf]{mathpazo}
\usepackage[scaled]{helvet}
Wird das wirklich oft empfohlen? Die Palatino ist eine Schrift
nach dem humanistischen Formprinzip. Die Helvetica beruht
dagegen auf dem klassizistischen Formprinzip. Viele Typografen
raten davon ab, diese beiden Stile zu mischen.

Alexander
Christian Zietz
2008-10-19 19:00:15 UTC
Permalink
Post by Alexander Buchmann
Die Palatino ist eine Schrift
nach dem humanistischen Formprinzip. Die Helvetica beruht
dagegen auf dem klassizistischen Formprinzip. Viele Typografen
raten davon ab, diese beiden Stile zu mischen.
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?

Christian, der übrigens -- um zur Frage des OP zurück zu kommen -- auch
Palatino mit Latin Modern TT mischt
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Stephan Hennig
2008-10-21 13:01:55 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Die Palatino ist eine Schrift nach dem humanistischen Formprinzip.
Die Helvetica beruht dagegen auf dem klassizistischen Formprinzip.
Viele Typografen raten davon ab, diese beiden Stile zu mischen.
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger. Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.

Als kontrastierenden Schriften in /abgesetzten/ Überschriften oder
in Briefen in der Geschäft- oder Betreffzeile funktionieren Futura und
Franklin Gothic aber recht gut. Die Franklin Gothic muss etwas
herunterskaliert werden (ich weiß leider nicht, wie das geht), da die
x-Höhen abweichen. Sie funktioniert, wenn nötig, aber sogar fett (Große
Ausnahme!).

Wie gesagt, funktioniert die Palatino allein aber immer noch am besten.
Mit Kapitälchen und Minuskelziffern kann man bei der Schrift ja aus dem
Vollen schöpfen. Und die starke Kursive kann reichlich genutzt werden,
ohne dass ein Text langweilig wird.
Post by Christian Zietz
Christian, der übrigens -- um zur Frage des OP zurück zu kommen -- auch
Palatino mit Latin Modern TT mischt
Wenn man streng ist, muss man auf die Palatino verzichten, wenn man eine
Festbreitenschrift benötigt. Nicht, weil man keine passende Schrift
findet, sondern weil die Charaktere von Schrift und Schriftstück nicht
passen. Statt einer Festbreitenschrift kann mal aber mal eine künstlich
verschiefte Palatino probieren (Große Ausnahme!). Ich weiß aber nicht,
wie man den Schnitt sl dahingehend ändern müsste. Kann jemand den dazu
nötigen Kode posten?

Viele Grüße
Stephan Hennig
Markus Kohm
2008-10-21 15:03:45 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger.  Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.
Kommerziell gibt die Palatino Sans. Auch zur normalen Palatino gibt sehr
wohl mehrere kommerzielle Schnitte (von Light bis Black mit Italic und
teilweise auch Small Capitals)
<http://www.linotype.com/de/1317/palatino-schriftfamilie.html>. Bevor man
sich die kauft, sollte man sich aber überlegen, ob man dann nicht gleich
die Palatino nova nehmen will.

Es kommt ja auch immer darauf an, wie man die Schriften mischen will. Geht
es nur um Überschriften, so darf der Kontrast durchaus groß sein. Nimmt man
die andere Schrift zur Auszeichnung im Text ist hingegen ein möglichst
ähnlicher Grauwert und ein ähnlicher Stil sowohl für die hinzugenommene
Serifenlose als auch Festbreitenschrift durchaus wichtig. Werden sogar
ganze Passagen serifenlos ausgezeichnet, kann auch die Laufweite eine Rolle
spielen.

Gruß
Markus
Stephan Hennig
2008-10-25 13:45:08 UTC
Permalink
Post by Markus Kohm
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger. Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.
Kommerziell gibt die Palatino Sans.
Die ist vom selben Künstler, aber fünfzig Jahre jünger als die Palatino,
wenn ich die "Alphabetgeschichten" richtig verstehe. Das unterstützt
doch die Einzelgängerthese. :)

Viele Grüße
Stephan Hennig
Plamen Tanovski
2008-10-21 20:03:42 UTC
Permalink
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger. Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.
IMHO passt die Goudy Sans zu Palatino, sowohl abgesetzt (sections) als auch
integriert. Softmaker bot ja sogar Goudy Sans frei zum Download, jetzt
anscheinend nicht mehr. Ansonsten ist die Bitstream-Version auf der Corel
Schriften-CD dabei.

Ich hab mal einen Blindtext unter

http://home.arcor.de/tanovski/palagoudy.pdf

erstellt. Goudy Sans müsste etwas skaliert werden, damit zur x-Höhe der
Palatino passt. Für den ersten Eindruck, sollte die PDF aber reichen.

Beste Grüße
Christian Zietz
2008-10-22 06:38:44 UTC
Permalink
Post by Plamen Tanovski
IMHO passt die Goudy Sans zu Palatino, sowohl abgesetzt (sections) als auch
integriert. Softmaker bot ja sogar Goudy Sans frei zum Download, jetzt
anscheinend nicht mehr.
Es gibt sie noch bei "The Fontsite":
<http://www.fontsite.com/Pages/FFDownloads.html>

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Axel Berger
2008-10-22 16:17:00 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Post by Plamen Tanovski
IMHO passt die Goudy Sans zu Palatino,
<http://www.fontsite.com/Pages/FFDownloads.html>
Ich habe die und etliche andere von einer Corel CD. Es gibt .AFM, .PFM
und .PFB und die habe ich in
/localtexmf/fonts/afm
/pfm
/type1
gepackt.

Und jetzt? Ich weiß, es gibt irgendwo Anleitungen, aber ich
finde die Verweise dahin einfach nicht wieder. Sind die für mich
narren- und dummensicher genug?
--
Danke
Axel
Jörg Hopfe
2008-10-22 19:34:38 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Und jetzt? Ich weiß, es gibt irgendwo Anleitungen, aber ich
finde die Verweise dahin einfach nicht wieder. Sind die für mich
narren- und dummensicher genug?
Eine ist hier:
ftp://tug.ctan.org/pub/tex-archive/info/Type1fonts/fontinstallationguide/fontinstallationguide.pdf
Axel Berger
2008-10-25 14:47:00 UTC
Permalink
Post by Jörg Hopfe
ftp://tug.ctan.org/pub/tex-archive/info/Type1fonts/
fontinstallationguide/fontinstallationguide.pdf
Ich habe jetzt versucht, die Goudy-Sans zu installieren. Meine beiden
Quellen sind:
http://www.fontsite.com/Pages/FFDownloads.html
http://www.ctan.org/tex-archive/fonts/psfonts/corelpak/
Post by Jörg Hopfe
!pdfTeX error: (file bysb0): Font bysb0 at 864 not found
==> Fatal error occurred, no output PDF file produced!
Bis dahin läuft alles problemlos durch.
Es gibt noch eine Datei bys.nrs, die relevant sein könnte, aber der
Guide kennt sie nicht.

-----------------------------------------------------------------------
bys.nrs

bysr0 GoudySansITCbyBT-Medium <bysr.pfb
bysro0 GoudySansITCbyBT-Medium " .167 SlantFont " <bysr.pfb
bysri0 GoudySansITCbyBT-MediumItalic <bysri.pfb
bysb0 GoudySansITCbyBT-Bold <bysb.pfb
bysbo0 GoudySansITCbyBT-Bold " .167 SlantFont " <bysb.pfb
bysbi0 GoudySansITCbyBT-BoldItalic <bysbi.pfb

-----------------------------------------------------------------------
bys.map

bysr0 GoudySansITCbyBT-Medium
bysro0 GoudySansITCbyBT-Medium " .167 SlantFont "
bysri0 GoudySansITCbyBT-MediumItalic
bysb0 GoudySansITCbyBT-Bold
bysbo0 GoudySansITCbyBT-Bold " .167 SlantFont "
bysbi0 GoudySansITCbyBT-BoldItalic

-----------------------------------------------------------------------
pdftex.cfg

%% pdftex.cfg: pdfTeX configuration file
%%
%% DO NOT EDIT THIS FILE DIRECTLY! It will be overwritten.
%%
%% Run
%%
%% initexmf --edit-config-file pdftex
%%
%% to edit pdfTeX configuration parameters.

compress_level 9
decimal_digits 3
horigin 1 true in
output_format 1
page_height 297 true mm
page_width 210 true mm
pdf_minorversion 2
pk_resolution 600
vorigin 1 true in

map +bys.map

-----------------------------------------------------------------------
config.ps

%% config.ps: Dvips configuration file
%%
%% DO NOT EDIT THIS FILE DIRECTLY! It will be overwritten.
%%
%% Run
%%
%% initexmf --edit-config-file dvips
%%
%% to edit Dvips configuration parameters.

% Memory available. Download the three-line PostScript file:
% %! Hey, we're PostScript
% /Times-Roman findfont 30 scalefont setfont 144 432 moveto
% vmstatus exch sub 40 string cvs show pop showpage
% to determine this number. (It will be the only thing printed.)
m 3500000

% z1 is "secure", i.e., inhibits execution of `shell commands` in
% \specials. Dvips allows this by default.
z1

% How to print, maybe with lp instead lpr, etc. If commented-out, output
% will go into a file by default.
o

% Default resolution of this device, in dots per inch.
D 600
X 600
Y 600

% Metafont mode. (This is completely different from the -M
% command-line option, which controls whether mktexpk is invoked.)
% See ../../metafont/misc/modes.mf for a list of mode names. This mode
% and the D number above must agree, or mktexpk will get confused.
M ljfour

% Last resort bitmap sizes.
R 300 600

% Correct printer offset. You can use testpage.tex from the LaTeX
% distribution to find these numbers.
O 0pt,0pt

% Bitmap font compression. Results in more compact output files, but
% sometimes causes trouble. So the default is disabled. Set Z1 to enable
% this feature.
Z0

% Partially download Type 1 fonts by default. Only reason not to do
% this is if you encounter bugs. (Please report them to
% @email{tex-k@@mail.tug.org} if you do.)
j

% This shows how to add your own map file.
% Remove the comment and adjust the name:
p +bys.map

% 0 0 595 842 is the right bounding box that most applications expect
% for A4. Since dvips always rounds up, choose something slightly smaller.

@ A4size 594.99bp 841.99bp
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a4
@+ %%PaperSize: A4

@ letterSize 8.5in 11in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Letter

@ letter 8.5in 11in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Letter
@+ %%BeginPaperSize: Letter
@+ letter
@+ %%EndPaperSize

% for powerdot
@ screen 8.25in 11in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Screen
@+ %%BeginPaperSize: Screen
@+ << /PageSize [594 792] >> setpagedevice
@+ %%EndPaperSize

@ legal 8.5in 14in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Legal
@+ %%BeginPaperSize: Legal
@+ legal
@+ %%EndPaperSize

@ ledger 17in 11in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Ledger
@+ %%BeginPaperSize: Ledger
@+ ledger
@+ %%EndPaperSize

@ tabloid 11in 17in
@+ ! %%DocumentPaperSizes: Tabloid
@+ %%BeginPaperSize: Tabloid
@+ 11x17
@+ %%EndPaperSize

@ a6 105mm 148mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a6
@+ %%BeginPaperSize: a6
@+ a6
@+ %%EndPaperSize

@ a5 148mm 210mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a5
@+ %%BeginPaperSize: a5
@+ a5
@+ %%EndPaperSize

@ a4 594.99bp 841.99bp
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a4
@+ %%BeginPaperSize: a4
@+ a4
@+ %%EndPaperSize

@ a3 297mm 420mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a3
@+ %%BeginPaperSize: a3
@+ a3
@+ %%EndPaperSize

@ a2 420mm 595mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a2
@+ %%BeginPaperSize: a2
@+ a2
@+ %%EndPaperSize

@ a1 595mm 841mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a1
@+ %%BeginPaperSize: a1
@+ a1
@+ %%EndPaperSize

@ a0 841mm 1189mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: a0
@+ %%BeginPaperSize: a0
@+ a0
@+ %%EndPaperSize

@ b6 125mm 176mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: b6
@+ %%BeginPaperSize: b6
@+ b6
@+ %%EndPaperSize

@ b5 176mm 250mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: b5
@+ %%BeginPaperSize: b5
@+ b5
@+ %%EndPaperSize

@ b4 250mm 353mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: b4
@+ %%BeginPaperSize: b4
@+ b4
@+ %%EndPaperSize

@ b3 353mm 500mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: b3
@+ %%BeginPaperSize: b3
@+ b3
@+ %%EndPaperSize

@ jisb0 1030mm 1456mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb0
@+ %%BeginPaperSize: jisb0
@+ jisb0
@+ %%EndPaperSize

@ jisb1 728mm 1030mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb1
@+ %%BeginPaperSize: jisb1
@+ jisb1
@+ %%EndPaperSize

@ jisb2 515mm 728mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb2
@+ %%BeginPaperSize: jisb2
@+ jisb2
@+ %%EndPaperSize

@ jisb3 364mm 515mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb3
@+ %%BeginPaperSize: jisb3
@+ jisb3
@+ %%EndPaperSize

@ jisb4 257mm 364mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb4
@+ %%BeginPaperSize: jisb4
@+ jisb4
@+ %%EndPaperSize

@ jisb5 182mm 257mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb5
@+ %%BeginPaperSize: jisb5
@+ jisb5
@+ %%EndPaperSize

@ jisb6 128mm 182mm
@+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb6
@+ %%BeginPaperSize: jisb6
@+ jisb6
@+ %%EndPaperSize

% not defined in Ghostscript, per Akira.
% @ jisb7 91mm 128mm
% @+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb7
% @+ %%BeginPaperSize: jisb7
% @+ jisb7
% @+ %%EndPaperSize
%
% @ jisb8 64mm 91mm
% @+ ! %%DocumentPaperSizes: jisb8
% @+ %%BeginPaperSize: jisb8
% @+ jisb8
% @+ %%EndPaperSize

@ unknown 0in 0in
@+ statusdict /setpageparams known { hsize vsize 0 1 statusdict begin {
@+ setpageparams } stopped end } { true } ifelse { statusdict /setpage known
@+ { hsize vsize 1 statusdict begin { setpage } stopped pop end } if } if

-----------------------------------------------------------------------
Directory structure:

F:\localtexmf\dvips
F:\localtexmf\dvips\bys.map
F:\localtexmf\dvips\bys.nrs
F:\localtexmf\dvips\config
F:\localtexmf\dvips\config\config.ps
F:\localtexmf\fonts
F:\localtexmf\fonts\map
F:\localtexmf\fonts\map\bys.map
F:\localtexmf\fonts\map\bys.nrs
F:\localtexmf\fonts\pfm
F:\localtexmf\fonts\pfm\goudysan
F:\localtexmf\fonts\pfm\goudysan\bysb.pfm
F:\localtexmf\fonts\pfm\goudysan\bysbi.pfm
F:\localtexmf\fonts\pfm\goudysan\bysr.pfm
F:\localtexmf\fonts\pfm\goudysan\bysri.pfm
F:\localtexmf\fonts\tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysb.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysb0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbc.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbcq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbi.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbi0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbiq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbo.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbo0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysboq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysbq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysr.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysr0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysrc.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysrcq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysri.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysri0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysriq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysro.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysro0.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysroq.tfm
F:\localtexmf\fonts\tfm\goudysan\bysrq.tfm
F:\localtexmf\fonts\type1
F:\localtexmf\fonts\type1\goudysan
F:\localtexmf\fonts\type1\goudysan\bysb.pfb
F:\localtexmf\fonts\type1\goudysan\bysbi.pfb
F:\localtexmf\fonts\type1\goudysan\bysr.pfb
F:\localtexmf\fonts\type1\goudysan\bysri.pfb
F:\localtexmf\fonts\vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysb.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbc.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbcq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbi.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbiq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbo.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysboq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysbq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysr.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysrc.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysrcq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysri.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysriq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysro.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysroq.vf
F:\localtexmf\fonts\vf\goudysan\bysrq.vf
F:\localtexmf\pdftex
F:\localtexmf\pdftex\config
F:\localtexmf\pdftex\config\pdftex.cfg
F:\localtexmf\tex
F:\localtexmf\tex\latex
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss\OT1bys.fd
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss\T1bys.fd
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss\T1bys.fdy
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss\goudysans.sty
F:\localtexmf\tex\latex\psnfss\humanist730bt.sty

-----------------------------------------------------------------------
Christian Zietz
2008-10-25 17:14:00 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Ich habe jetzt versucht, die Goudy-Sans zu installieren. Meine beiden
http://www.fontsite.com/Pages/FFDownloads.html
Also jetzt die Version von Softmaker und doch nicht die Version von der
Corel CD. Dann passen diese Dateien hier ...
Post by Axel Berger
http://www.ctan.org/tex-archive/fonts/psfonts/corelpak/
... vermutlich nicht.

Ich habe die passenden Dateien für die Goudy Sans von Softmaker erzeugt
und unter <http://www.chzsoft.com.ar/storage/goudysans-latex.zip>
abgelegt. Die eigentlichen Fonts sind aus Lizenzgründen nicht enthalten.
Du musst die PFB-Dateien also gemäß Karl-Berry-Schema umbenennen
(Familienname "5ys") und nach fonts/type1/softmake/goudysan kopieren.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Christian Zietz
2008-10-25 17:17:03 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Ich habe die passenden Dateien für die Goudy Sans von Softmaker erzeugt
PS: Für meinen Geschmack wirkte die Goudy Sans gegenüber der Palatino
etwas zu klein, ich habe sie also skaliert. Ob ich den passenden
Skalierungsfaktor getroffen habe, müssten aber erst ein paar
Schriftmuster zeigen. Also schau Dir das Schriftbild an und pass ggf.
die Skalierung (in den *.fd-Dateien) an.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Axel Berger
2008-10-25 18:58:00 UTC
Permalink
und doch nicht die Version von der Corel CD.
Ja ich habe gemerkt, daß ich nur eine abgespeckte Corel-CD mit wenigen
und ganz anders benannten Fonts ohne Goudysans habe - und mir war nicht
klar, daß die Quelle wichtig ist, sorry.
Ich habe die passenden Dateien fnr die Goudy Sans von Softmaker erzeugt
Vielen Dank
Offenbar bin ich dafür zu blöd. Nach Deiner 5ys.map lauten die
richtigen Namen:
5ys[r|ri|b|bi]8a.pfb im Ordner type1

In allen drei pdftex.cfg steht
map +5ys.map

und in der config.ps
p +5ys.map
!pdfTeX error: (file 5ysb8r): Font 5ysb8r at 890 not found
==> Fatal error occurred, no output PDF file produced!
Mit dvips klappt übrigens alles bestens. Den Fehler, daß normalerweise
die pdftex.cfg garnicht gelesen wird habe ich jetzt auch ganz versteckt
in der Anleitung gefunden. Mit "update formats" werden andere
Änderungen aus der Kopie in localtexmf (z.B. horigin als
Test) eingebunden, aber die Fonts trotzdem nicht gemapped.

Und nu?
--
Danke
Axel
Christian Zietz
2008-10-26 08:46:17 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
In allen drei pdftex.cfg steht
map +5ys.map
und in der config.ps
p +5ys.map
Du verwendest doch MiKTeX, richtig? Da editiere ich keine pdftex.cfg
oder config.ps sondern führe

initexmf --edit-config-file updmap

aus, füge in die Datei eine Zeile "Map 5ys.map" (ohne Anführungszeichen)
ein und rufe dann

initexmf --mkmaps

auf. Dann generiert MiKTeX alle benötigten Dateien sowohl für dvips als
auch für pdfTeX schon selber. Mehr dazu steht in der MiKTeX-Hilfe unter
"Managing Font Map Files".

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Axel Berger
2008-10-26 12:25:00 UTC
Permalink
Mehr dazu steht in der MiKTeX-Hilfe unter "Managing Font Map Files".
Danke, den Teil hatte ich trotz Suchens nicht gefunden. Und das
Vorgehen und die Syntax weichen von denen im Fontguide ab. Jetzt hat es
endlich geklappt, vielen Dank.
initexmf --edit-config-file updmap
Das tut nichts, als F:\TeX\miktex\miktex\config\updmap.cfg in einem
Editor zu öffnen. So recht sehe ich nicht den Vorteil, das nicht selbst
zu tun. Die Directorystruktur kann ich mir leichter merken als ein
langes kryptisches Kommando und sie überdies bequem absuchen. Den
Dateinamen brauche ich für beides, aber im Kommandofall exakt und im
manuellen Fall nur ungefähr.
initexmf --mkmaps
Das trägt einfach ein paar Zeilen ein. Wäre es gemäß der normalen TeX-
Logik nicht viel einfacher und sinnvoller, eine pdftex.map im Tex-Zweig
zu haben, wo sie von der Paketverwaltung bearbeitet wird und eine
zweite (mit etwas anderem Namen, sie soll die erste ergänzen, nicht
ersetzen) im localtexmf-Zweig, die ich selbst pflege? Sechs Zeilen von
einer in eine andere .map zu kopieren ist ja trivial. Alle anderen TeX-
Teile machen es schließlich ganz genau so, warum nicht dieser?
--
Danke
Axel
Axel Berger
2008-10-26 13:10:00 UTC
Permalink
Ich habe die passenden Dateien fnr die Goudy Sans von Softmaker erzeugt
und unter <http://www.chzsoft.com.ar/storage/goudysans-latex.zip>
abgelegt.
Ein kleines Problem habe ich mit den Rahmen von hyperref. Das Aussehen
ist nicht so schlimm, aber die schmalen Streifen sind mit der Maus
kaum zu treffen.



\documentclass{scrreprt}
\usepackage[cp1252]{inputenc}
\usepackage[final,%verbose,
colorlinks=false,linktocpage=true,pdfborder={0 0 1},
hyperfootnotes=false,pdfversion=1.2]{hyperref}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{lmodern}
\usepackage[osf]{mathpazo} %Palatino with math
\renewcommand{\sfdefault}{5ys} %Goudy Sans von Softmaker

\begin{document}

\tableofcontents

\chapter{Stäuble und die Umlaute}
\label{Stäuble-Uml}
Stäuble und die Umlaute
\section{Daten für \cite{St05}}
\label{Stäuble-Dat}
Daten für \cite{St05}
\section{Die Meinung von \cite{St05}}
\label{Stäuble-Mei}
Die Meinung von \cite{St05}
\section{Kritik an Stäuble}
\label{Stäuble-Krit}
Kritik an Stäuble
\section{Fazit zu \cite{St05}}
\label{Stäuble-Faz}
Fazit zu \cite{St05}

\begin{equation}
v \ge 2 \sqrt{D\alpha} = 2 \sqrt{\frac{\mu^2 \alpha a}{4\tau}} = \mu
\sqrt{\frac{a \alpha}{\tau}}
\label{eqVFS}
\end{equation}

\begin{thebibliography}{MM}
%
\bibitem[Stäuble 2005]{St05}~\\
Harald Stäuble,
\newblock \textsl{Häuser und absolute Datierung der Ältesten Bandkeramik}.
\newblock Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 117
(Bonn 2005).
%
\par
\end{thebibliography}

\end{document}
Axel Berger
2008-10-27 11:15:00 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Ein kleines Problem habe ich mit den Rahmen von hyperref.
'Tschuldigung wenn ich nerve, aber der Fehler mit den Rahmen bei der
Goudy-Sans ist ziemlich nervig und bis auf das wäre meine aktuelle
Arbeit abgabereif.
Christian, ich vermute es ist eine Kleinigkeit, aber ich wüßte nicht wo
ich suchen soll.

Danke
Axel



\documentclass{scrreprt}
\usepackage[cp1252]{inputenc}
\usepackage[final,%verbose,
colorlinks=false,linktocpage=true,pdfborder={0 0 1},
hyperfootnotes=false,pdfversion=1.2]{hyperref}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{lmodern}
\usepackage[osf]{mathpazo} %Palatino with math
\renewcommand{\sfdefault}{5ys} %Goudy Sans von Softmaker

\begin{document}

\tableofcontents

\chapter{Stäuble und die Umlaute}
\label{Stäuble-Uml}
Stäuble und die Umlaute
\section{Daten für \cite{St05}}
\label{Stäuble-Dat}
Daten für \cite{St05}
\section{Die Meinung von \cite{St05}}
\label{Stäuble-Mei}
Die Meinung von \cite{St05}
\section{Kritik an Stäuble}
\label{Stäuble-Krit}
Kritik an Stäuble
\section{Fazit zu \cite{St05}}
\label{Stäuble-Faz}
Fazit zu \cite{St05}

\begin{equation}
v \ge 2 \sqrt{D\alpha} = 2 \sqrt{\frac{\mu^2 \alpha a}{4\tau}} = \mu
\sqrt{\frac{a \alpha}{\tau}}
\label{eqVFS}
\end{equation}

\begin{thebibliography}{MM}
%
\bibitem[Stäuble 2005]{St05}~\\
Harald Stäuble,
\newblock \textsl{Häuser und absolute Datierung der Ältesten Bandkeramik}.
\newblock Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 117
(Bonn 2005).
%
\par
\end{thebibliography}

\end{document}
Christian Zietz
2008-10-27 13:52:09 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Christian, ich vermute es ist eine Kleinigkeit, aber ich wüßte nicht wo
ich suchen soll.
Sorry, da muss ich passen. Ich kann nur bestätigen, dass bei mir das
selbe Problem auftritt.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
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Christian Zietz
2008-10-27 17:59:56 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Sorry, da muss ich passen.
Ich glaube, ich habe die Ursache doch gefunden. Da die Goudy Sans von
der Fontsite mit pfm-Metriken kam, fontinst aber afm-Dateien braucht,
habe ich diese mit pfm2afm erzeugt. Leider geht dabei die Information
über die Höhe der Zeichen verloren. Somit sind die erzeugten tfm-Dateien
fehlerhaft und u.a. die Rahmen von hyperref haben nicht die richtige Höhe.

Leider weiß ich nicht, wie man das Problem beheben könnte.

Christian
--
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Christian Zietz
2008-10-27 19:48:27 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Ich glaube, ich habe die Ursache doch gefunden. Da die Goudy Sans von
der Fontsite mit pfm-Metriken kam, fontinst aber afm-Dateien braucht,
habe ich diese mit pfm2afm erzeugt. Leider geht dabei die Information
über die Höhe der Zeichen verloren.
Nun habe ich in Handarbeit und mit Hilfe von t1rawafm bessere
afm-Dateien erzeugt und die tfm- und vf-Dateien daraus generieren
lassen. Das Problem sollte mit den Dateien von
<http://www.chzsoft.com.ar/storage/goudysans-latex.zip> hoffentlich
behoben sein.

Christian
--
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Axel Berger
2008-10-27 22:17:00 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Nun habe ich in Handarbeit und mit Hilfe von t1rawafm
^^^^^^^^^^^^^^!

Vielen Dank!
--
Danke
Axel
Uwe Borchert
2008-10-27 22:45:17 UTC
Permalink
Hallo,

Christian Zietz wrote:

...[...]...
Post by Christian Zietz
Ich glaube, ich habe die Ursache doch gefunden. Da die Goudy Sans von
der Fontsite mit pfm-Metriken kam, fontinst aber afm-Dateien braucht,
habe ich diese mit pfm2afm erzeugt.
Jetzt hast Du mich etwas irritiert. Bei der ATF-Antique von
Fontsite sind keine AFM-Dateien beigelegt. Daher habe ich vor
Jahren die TTFs nach Type1 gewandelt. Dann hat man auch die
gewuenschten AFMs. Bei der Goudy war es wohl ebenso, aber ich
habe es vergessen.
Post by Christian Zietz
... Leider geht dabei die Information
über die Höhe der Zeichen verloren. Somit sind die erzeugten tfm-Dateien
fehlerhaft und u.a. die Rahmen von hyperref haben nicht die richtige Höhe.
Ja, ich erinnere mich an die Probleme von damals. Das direkte
Konvertieren von PFM nach AFM ging ziemlich schief.
Post by Christian Zietz
Leider weiß ich nicht, wie man das Problem beheben könnte.
Die AFM-Dateien kann man auch aus den TTFs erzuegen lassen.
mit ttf2afm sollte dies einfach gehen. Oder man kan die TTF
nach PSType1 komplett wandeln lassen.


MfG


Uwe Borchert
Christian Zietz
2008-10-28 18:21:35 UTC
Permalink
Post by Uwe Borchert
Jetzt hast Du mich etwas irritiert. Bei der ATF-Antique von
Fontsite sind keine AFM-Dateien beigelegt.
Bei der Goudy Sans sind auch keine AFM-Dateien dabei, dafür aber halt
PFB- und PFM-Dateien. Da ich ja ohnehin Type-1-Fonts brauchte, dachte
ich mir, es sei sinnvoller, die vorliegenden zu nehmen und nur die
Metrik-Dateien von PFM nach AFM zu konvertieren.
Post by Uwe Borchert
Ja, ich erinnere mich an die Probleme von damals. Das direkte
Konvertieren von PFM nach AFM ging ziemlich schief.
Naja, es geht nicht wirklich schief, nur fehlen halt in der erzeugten
AFM-Datei die Bounding-Boxen der einzelnen Glyphen. Dumm, dass fontinst
genau dort die Höhe der Zeichen ausliest und beim Fehlen der (lt.
AFM-Spezifikation übrigens optionalen) Bounding-Box einfach mal die Höhe
0 ansetzt.
Post by Uwe Borchert
Oder man kan die TTF
nach PSType1 komplett wandeln lassen.
Kannst Du dafür ein Tool empfehlen, was keine unerwarteten
Nebenwirkungen hat?

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
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k***@gmx.de
2008-10-29 10:05:32 UTC
Permalink
 > Oder man kan die TTF
Post by Uwe Borchert
nach PSType1 komplett wandeln lassen.
Kannst Du dafür ein Tool empfehlen, was keine unerwarteten
Nebenwirkungen hat?
fontforge geht gut. Ich habe damit schon mehrfach TTFs nach PFB
konvertiert und mit LaTeX eingesetzt. Wenn du die PFB-Fonts erzeugst,
kannst du gleich ein AFM- und TFM-File mit erstellen lassen.

Gruß, Gerrit
Uwe Borchert
2008-10-28 19:04:28 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Christian Zietz
Post by Uwe Borchert
Jetzt hast Du mich etwas irritiert. Bei der ATF-Antique von
Fontsite sind keine AFM-Dateien beigelegt.
Bei der Goudy Sans sind auch keine AFM-Dateien dabei, dafür aber halt
PFB- und PFM-Dateien. Da ich ja ohnehin Type-1-Fonts brauchte, dachte
ich mir, es sei sinnvoller, die vorliegenden zu nehmen und nur die
Metrik-Dateien von PFM nach AFM zu konvertieren.
Im Paket kannst Du aber auch die TTF ziehen. So habe ich
es gemacht und mir aus den TTFs die passenden Metriken
heraus gezogen.
Post by Christian Zietz
Post by Uwe Borchert
Ja, ich erinnere mich an die Probleme von damals. Das direkte
Konvertieren von PFM nach AFM ging ziemlich schief.
Naja, es geht nicht wirklich schief, nur fehlen halt in der erzeugten
AFM-Datei die Bounding-Boxen der einzelnen Glyphen. Dumm, dass fontinst
genau dort die Höhe der Zeichen ausliest und beim Fehlen der (lt.
AFM-Spezifikation übrigens optionalen) Bounding-Box einfach mal die Höhe
0 ansetzt.
Soweit habe ich es damals nicht probiert. Ein erster Test
mit dem Textsatzprogramm lout ging total schief. Da ich
alle Schriften, besonders die dekorativen, eher in lout
als in TeX benoetige habe ich dann sofort umgeschwenkt.
Post by Christian Zietz
Post by Uwe Borchert
Oder man kan die TTF
nach PSType1 komplett wandeln lassen.
Kannst Du dafür ein Tool empfehlen, was keine unerwarteten
Nebenwirkungen hat?
Ich benutze idR Fontforge unter Linux. Unter OS/2 habe ich
entweder Fontographer im WinOS/2 mit Win32s Ver. 1.25 oder
ttf2pt1 benutzt. Das habe ich auch auf Linux vorliegen,
aber nie richtig benutzt.

$ ttf2pt1 -b fontfile.ttf

erzeugt fontfile.pfb (binary-> Option -b) und fontfile.afm.
Ich habe bisher nur selten die Kombination aus PSType1 ohne
AFM aber mit PFM und TTF gehabt. Damals habe ich entweder
mit Fontographer oder ttf2afm gewandelt, es ist aber alles
zu lange her.

In Deinem Fall wuerde ich zu folgendem Ansatz tendieren:
Aus den PSType1-Fonts die PFBs rausziehen und dann aus den
TTF mit ttf2afm die Metriken ziehen. Falls mit der so
erzeugten Kombination Probleme auftauchen wuerde ich dann
mit ttf2pt1 alles konvertieren und zuerst die so erzeugte
AFM zur Original PFB-Datei hinzufuegen. Und wenn das nicht
geht einfach die Produkte aus ttf2pt1 nehmen. Das geht
auf jeden Fall, aber in wie weit Verluste zu beklagen sind
habe ich nie so recht ausprobiert.


MfG


Uwe Borchert
Plamen Tanovski
2008-10-30 11:57:19 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Naja, es geht nicht wirklich schief, nur fehlen halt in der erzeugten
AFM-Datei die Bounding-Boxen der einzelnen Glyphen. Dumm, dass fontinst genau
dort die Höhe der Zeichen ausliest und beim Fehlen der (lt. AFM-Spezifikation
übrigens optionalen) Bounding-Box einfach mal die Höhe 0 ansetzt.
mit pf2afm (kommt mit Ghostscript) sind die Boxen drin:

StartFontMetrics 2.0
Comment AFM Generated by Ghostscript/pf2afm
FontName GoudySans-Regular
FullName GoudySans-Regular
FamilyName GoudySans
Weight Regular
Notice Copyright 1994 URW & SoftMaker, Inc. All rights reserved.
ItalicAngle 0
IsFixedPitch false
UnderlinePosition -96
UnderlineThickness 44
Version 001.000
EncodingScheme FontSpecific
FontBBox -123 -274 1015 892
CapHeight 667
XHeight 466
Descender -187
Ascender 713
StartCharMetrics 244
C 32 ; WX 300 ; N space ; B 0 0 0 0 ;
C 33 ; WX 303 ; N exclam ; B 108 -8 196 669 ;
C 34 ; WX 464 ; N quotedbl ; B 120 406 338 667 ;
C 35 ; WX 464 ; N numbersign ; B 57 0 426 626 ;
C 36 ; WX 464 ; N dollar ; B 76 -121 416 674 ;
C 37 ; WX 749 ; N percent ; B 45 -26 705 628 ;
C 38 ; WX 660 ; N ampersand ; B 45 -15 651 667 ;
C 39 ; WX 214 ; N quoteright ; B 56 514 159 675 ;
C 40 ; WX 339 ; N parenleft ; B 66 -187 277 686 ;
C 41 ; WX 339 ; N parenright ; B 63 -187 274 686 ;
C 42 ; WX 464 ; N asterisk ; B 61 349 401 673 ;
C 43 ; WX 500 ; N plus ; B 25 128 474 547 ;
C 44 ; WX 250 ; N comma ; B 73 -87 176 74 ;
C 45 ; WX 285 ; N hyphen ; B 46 233 240 286 ;
C 46 ; WX 250 ; N period ; B 82 -8 170 80 ;
C 47 ; WX 268 ; N slash ; B 29 -13 247 713 ;
C 48 ; WX 464 ; N zero ; B 30 -8 434 626 ;
C 49 ; WX 464 ; N one ; B 190 0 279 627 ;
C 50 ; WX 464 ; N two ; B 26 0 407 625 ;
C 51 ; WX 464 ; N three ; B 41 -8 388 626 ;
C 52 ; WX 464 ; N four ; B -5 -111 427 617 ;
C 53 ; WX 464 ; N five ; B 46 -8 391 651 ;
C 54 ; WX 464 ; N six ; B 55 -8 419 630 ;
C 55 ; WX 464 ; N seven ; B 71 -35 432 617 ;
C 56 ; WX 464 ; N eight ; B 40 -8 424 626 ;
C 57 ; WX 464 ; N nine ; B 47 -34 410 626 ;
C 58 ; WX 250 ; N colon ; B 82 -8 170 474 ;
C 59 ; WX 250 ; N semicolon ; B 73 -87 176 474 ;
C 60 ; WX 500 ; N less ; B 33 106 466 563 ;
C 61 ; WX 500 ; N equal ; B 25 250 474 425 ;
C 62 ; WX 500 ; N greater ; B 34 106 467 563 ;
C 63 ; WX 321 ; N question ; B 48 -8 298 675 ;
C 64 ; WX 692 ; N at ; B 31 -7 661 656 ;
C 65 ; WX 606 ; N A ; B 32 0 565 672 ;
C 66 ; WX 517 ; N B ; B 80 0 449 681 ;
C 67 ; WX 589 ; N C ; B 41 -8 543 675 ;
C 68 ; WX 606 ; N D ; B 80 0 565 673 ;
C 69 ; WX 428 ; N E ; B 80 0 399 672 ;
C 70 ; WX 392 ; N F ; B 80 0 360 672 ;
C 71 ; WX 606 ; N G ; B 43 -8 557 675 ;
C 72 ; WX 624 ; N H ; B 80 0 544 667 ;
C 73 ; WX 250 ; N I ; B 80 0 170 667 ;
C 74 ; WX 250 ; N J ; B -54 -166 170 667 ;
C 75 ; WX 571 ; N K ; B 80 -8 572 667 ;
C 76 ; WX 410 ; N L ; B 80 0 396 667 ;
C 77 ; WX 767 ; N M ; B 80 -8 687 667 ;
C 78 ; WX 696 ; N N ; B 80 0 615 667 ;
C 79 ; WX 696 ; N O ; B 41 -8 654 675 ;
C 80 ; WX 464 ; N P ; B 80 0 448 672 ;
C 81 ; WX 695 ; N Q ; B 40 -134 688 675 ;
C 82 ; WX 535 ; N R ; B 80 -7 542 672 ;
C 83 ; WX 446 ; N S ; B 49 -8 400 675 ;
C 84 ; WX 517 ; N T ; B 3 0 514 673 ;
C 85 ; WX 660 ; N U ; B 66 -9 594 667 ;
C 86 ; WX 606 ; N V ; B 0 -11 606 667 ;
C 87 ; WX 963 ; N W ; B 8 -11 967 667 ;
C 88 ; WX 571 ; N X ; B 21 0 556 667 ;
C 89 ; WX 482 ; N Y ; B 20 0 483 667 ;
C 90 ; WX 517 ; N Z ; B 20 0 507 667 ;
C 91 ; WX 250 ; N bracketleft ; B 81 -187 230 667 ;
C 92 ; WX 268 ; N backslash ; B 21 -13 239 713 ;
C 93 ; WX 250 ; N bracketright ; B 20 -187 169 667 ;
C 94 ; WX 500 ; N asciicircum ; B 34 379 465 668 ;
C 95 ; WX 500 ; N underscore ; B 0 -118 500 -74 ;
C 96 ; WX 214 ; N quoteleft ; B 56 535 159 697 ;
C 97 ; WX 410 ; N a ; B 43 -8 365 475 ;
C 98 ; WX 482 ; N b ; B 59 -8 438 713 ;
C 99 ; WX 410 ; N c ; B 38 -8 375 474 ;
C 100 ; WX 482 ; N d ; B 44 -8 438 713 ;
C 101 ; WX 410 ; N e ; B 38 -8 388 474 ;
C 102 ; WX 268 ; N f ; B 45 0 292 708 ;
C 103 ; WX 446 ; N g ; B 43 -196 432 474 ;
C 104 ; WX 499 ; N h ; B 65 0 436 713 ;
C 105 ; WX 214 ; N i ; B 65 0 149 677 ;
C 106 ; WX 214 ; N j ; B -40 -193 148 677 ;
C 107 ; WX 410 ; N k ; B 65 -8 396 713 ;
C 108 ; WX 214 ; N l ; B 66 0 148 713 ;
C 109 ; WX 731 ; N m ; B 65 0 667 475 ;
C 110 ; WX 499 ; N n ; B 65 0 436 475 ;
C 111 ; WX 482 ; N o ; B 38 -8 444 474 ;
C 112 ; WX 482 ; N p ; B 59 -187 438 474 ;
C 113 ; WX 482 ; N q ; B 44 -187 423 474 ;
C 114 ; WX 268 ; N r ; B 65 0 272 475 ;
C 115 ; WX 375 ; N s ; B 37 -8 335 474 ;
C 116 ; WX 285 ; N t ; B 31 -8 281 604 ;
C 117 ; WX 482 ; N u ; B 54 -9 426 474 ;
C 118 ; WX 428 ; N v ; B 4 -7 436 466 ;
C 119 ; WX 678 ; N w ; B 4 -8 685 466 ;
C 120 ; WX 428 ; N x ; B 14 0 414 466 ;
C 121 ; WX 428 ; N y ; B 1 -187 419 466 ;
C 122 ; WX 446 ; N z ; B 22 0 421 466 ;
C 123 ; WX 392 ; N braceleft ; B 77 -187 332 685 ;
C 124 ; WX 500 ; N bar ; B 218 -167 283 667 ;
C 125 ; WX 392 ; N braceright ; B 60 -187 315 685 ;
C 126 ; WX 667 ; N asciitilde ; B 95 586 573 723 ;
C 161 ; WX 303 ; N exclamdown ; B 108 -203 196 474 ;
C 162 ; WX 464 ; N cent ; B 74 -1 389 622 ;
C 163 ; WX 464 ; N sterling ; B 62 -7 426 625 ;
C 164 ; WX 143 ; N fraction ; B -123 -26 259 628 ;
C 165 ; WX 578 ; N yen ; B 18 0 561 667 ;
C 166 ; WX 464 ; N florin ; B 59 -274 406 625 ;
C 167 ; WX 464 ; N section ; B 50 -136 406 675 ;
C 168 ; WX 683 ; N currency ; B 70 73 612 611 ;
C 169 ; WX 303 ; N quotesingle ; B 106 406 191 667 ;
C 170 ; WX 428 ; N quotedblleft ; B 80 535 348 697 ;
C 171 ; WX 392 ; N guillemotleft ; B 44 71 331 383 ;
C 172 ; WX 240 ; N guilsinglleft ; B 60 95 167 398 ;
C 173 ; WX 240 ; N guilsinglright ; B 73 94 180 398 ;
C 174 ; WX 482 ; N fi ; B 45 0 416 708 ;
C 175 ; WX 482 ; N fl ; B 45 0 416 713 ;
C 177 ; WX 428 ; N endash ; B 41 233 387 286 ;
C 178 ; WX 464 ; N dagger ; B 81 -17 382 667 ;
C 179 ; WX 464 ; N daggerdbl ; B 81 -17 383 667 ;
C 180 ; WX 186 ; N periodcentered ; B 62 188 123 304 ;
C 182 ; WX 541 ; N paragraph ; B 24 -113 472 667 ;
C 183 ; WX 667 ; N bullet ; B 196 200 473 477 ;
C 184 ; WX 250 ; N quotesinglbase ; B 73 -87 176 74 ;
C 185 ; WX 428 ; N quotedblbase ; B 80 -87 348 74 ;
C 186 ; WX 428 ; N quotedblright ; B 80 514 348 675 ;
C 187 ; WX 392 ; N guillemotright ; B 62 71 349 383 ;
C 188 ; WX 749 ; N ellipsis ; B 82 -8 669 80 ;
C 189 ; WX 1052 ; N perthousand ; B 38 -26 1015 628 ;
C 191 ; WX 321 ; N questiondown ; B 23 -208 273 474 ;
C 193 ; WX 500 ; N grave ; B 155 552 328 665 ;
C 194 ; WX 500 ; N acute ; B 155 552 328 665 ;
C 195 ; WX 500 ; N circumflex ; B 137 553 375 665 ;
C 196 ; WX 500 ; N tilde ; B 97 560 402 656 ;
C 197 ; WX 500 ; N macron ; B 112 603 389 636 ;
C 198 ; WX 500 ; N breve ; B 133 553 367 665 ;
C 199 ; WX 500 ; N dotaccent ; B 210 598 289 677 ;
C 200 ; WX 500 ; N dieresis ; B 129 555 371 649 ;
C 202 ; WX 500 ; N ring ; B 162 518 339 696 ;
C 203 ; WX 500 ; N cedilla ; B 148 -185 342 0 ;
C 205 ; WX 500 ; N hungarumlaut ; B 174 549 439 683 ;
C 206 ; WX 500 ; N ogonek ; B 268 -168 418 0 ;
C 207 ; WX 500 ; N caron ; B 137 553 375 665 ;
C 208 ; WX 642 ; N emdash ; B 32 233 610 286 ;
C 225 ; WX 713 ; N AE ; B 31 0 685 672 ;
C 227 ; WX 347 ; N ordfeminine ; B 35 292 325 679 ;
C 232 ; WX 496 ; N Lslash ; B -2 0 499 667 ;
C 233 ; WX 695 ; N Oslash ; B 42 -61 654 708 ;
C 234 ; WX 802 ; N OE ; B 41 -8 774 675 ;
C 235 ; WX 347 ; N ordmasculine ; B 29 292 319 679 ;
C 241 ; WX 624 ; N ae ; B 38 -8 601 474 ;
C 245 ; WX 214 ; N dotlessi ; B 65 0 149 472 ;
C 248 ; WX 189 ; N lslash ; B -3 0 203 667 ;
C 249 ; WX 482 ; N oslash ; B 25 -45 456 501 ;
C 250 ; WX 749 ; N oe ; B 38 -8 726 474 ;
C 251 ; WX 517 ; N germandbls ; B 65 -8 483 712 ;
C -1 ; WX 303 ; N onesuperior ; B 112 247 194 627 ;
C -1 ; WX 428 ; N Egrave ; B 80 0 399 860 ;
C -1 ; WX 696 ; N Oacute ; B 41 -8 654 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N agrave ; B 43 -8 365 665 ;
C -1 ; WX 214 ; N igrave ; B 12 0 185 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N divide ; B 25 115 474 560 ;
C -1 ; WX 500 ; N notequal ; B 33 96 467 553 ;
C -1 ; WX 500 ; N mu ; B 55 -165 445 480 ;
C -1 ; WX 589 ; N Ccedilla ; B 41 -159 543 675 ;
C -1 ; WX 696 ; N Ograve ; B 41 -8 654 860 ;
C -1 ; WX 539 ; N Thorn ; B 65 0 516 667 ;
C -1 ; WX 410 ; N edieresis ; B 38 -8 388 649 ;
C -1 ; WX 482 ; N odieresis ; B 38 -8 444 649 ;
C -1 ; WX 500 ; N partialdiff ; B 35 -12 465 672 ;
C -1 ; WX 303 ; N threesuperior ; B 24 242 256 622 ;
C -1 ; WX 606 ; N Aring ; B 32 0 565 892 ;
C -1 ; WX 696 ; N Ntilde ; B 80 0 615 852 ;
C -1 ; WX 482 ; N Yacute ; B 20 0 483 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N ecircumflex ; B 38 -8 388 665 ;
C -1 ; WX 482 ; N otilde ; B 38 -8 444 656 ;
C -1 ; WX 303 ; N twosuperior ; B 3 246 276 622 ;
C -1 ; WX 606 ; N Adieresis ; B 32 0 565 844 ;
C -1 ; WX 657 ; N Eth ; B -13 0 611 667 ;
C -1 ; WX 446 ; N zcaron ; B 22 0 421 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N integral ; B 108 -249 391 750 ;
C -1 ; WX 660 ; N Udieresis ; B 66 -9 594 844 ;
C -1 ; WX 410 ; N eacute ; B 38 -8 388 665 ;
C -1 ; WX 667 ; N infinity ; B 19 191 647 489 ;
C -1 ; WX 482 ; N ocircumflex ; B 38 -8 444 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N greaterequal ; B 33 85 466 585 ;
C -1 ; WX 616 ; N Delta ; B 6 0 611 667 ;
C -1 ; WX 500 ; N plusminus ; B 25 62 474 560 ;
C -1 ; WX 606 ; N Atilde ; B 32 0 565 852 ;
C -1 ; WX 375 ; N scaron ; B 37 -8 335 665 ;
C -1 ; WX 667 ; N summation ; B 34 -250 601 750 ;
C -1 ; WX 500 ; N nbspace ; B 0 0 0 0 ;
C -1 ; WX 250 ; N Idieresis ; B 13 0 236 846 ;
C -1 ; WX 410 ; N egrave ; B 38 -8 388 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N lessequal ; B 33 85 466 585 ;
C -1 ; WX 482 ; N oacute ; B 38 -8 444 665 ;
C -1 ; WX 428 ; N ydieresis ; B 1 -187 419 649 ;
C -1 ; WX 660 ; N Ucircumflex ; B 66 -9 594 860 ;
C -1 ; WX 500 ; N degree ; B 112 385 389 662 ;
C -1 ; WX 606 ; N Acircumflex ; B 32 0 565 860 ;
C -1 ; WX 517 ; N Zcaron ; B 20 0 507 860 ;
C -1 ; WX 250 ; N Icircumflex ; B 8 0 253 860 ;
C -1 ; WX 660 ; N Uacute ; B 66 -9 594 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N ccedilla ; B 38 -158 375 474 ;
C -1 ; WX 482 ; N ograve ; B 38 -8 444 665 ;
C -1 ; WX 545 ; N thorn ; B 64 -164 508 667 ;
C -1 ; WX 785 ; N registered ; B 48 -11 736 678 ;
C -1 ; WX 606 ; N Aacute ; B 32 0 565 860 ;
C -1 ; WX 446 ; N Scaron ; B 49 -8 400 860 ;
C -1 ; WX 250 ; N Iacute ; B 27 0 205 860 ;
C -1 ; WX 660 ; N Ugrave ; B 66 -9 594 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N aring ; B 43 -8 365 696 ;
C -1 ; WX 499 ; N ntilde ; B 65 0 436 656 ;
C -1 ; WX 428 ; N yacute ; B 1 -187 419 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N logicalnot ; B 33 0 466 275 ;
C -1 ; WX 666 ; N Omega ; B 27 0 640 683 ;
C -1 ; WX 667 ; N radical ; B 0 0 667 827 ;
C -1 ; WX 606 ; N Agrave ; B 32 0 565 860 ;
C -1 ; WX 500 ; N multiply ; B 63 151 436 524 ;
C -1 ; WX 250 ; N Igrave ; B 27 0 205 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N adieresis ; B 43 -8 365 649 ;
C -1 ; WX 822 ; N apple ; B 35 -30 787 610 ;
C -1 ; WX 520 ; N eth ; B 38 -14 482 691 ;
C -1 ; WX 482 ; N udieresis ; B 54 -9 426 649 ;
C -1 ; WX 500 ; N brokenbar ; B 218 -167 283 667 ;
C -1 ; WX 749 ; N threequarters ; B 42 -69 710 628 ;
C -1 ; WX 482 ; N Ydieresis ; B 20 0 483 844 ;
C -1 ; WX 428 ; N Edieresis ; B 80 0 399 844 ;
C -1 ; WX 696 ; N Odieresis ; B 41 -8 654 844 ;
C -1 ; WX 541 ; N pi ; B 19 0 522 478 ;
C -1 ; WX 410 ; N atilde ; B 43 -8 365 656 ;
C -1 ; WX 214 ; N idieresis ; B -2 0 215 651 ;
C -1 ; WX 482 ; N ucircumflex ; B 54 -9 426 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N minus ; B 25 319 474 356 ;
C -1 ; WX 749 ; N onehalf ; B 111 -26 676 628 ;
C -1 ; WX 836 ; N trademark ; B 5 262 781 671 ;
C -1 ; WX 667 ; N product ; B 29 -250 639 750 ;
C -1 ; WX 696 ; N Otilde ; B 41 -8 654 852 ;
C -1 ; WX 410 ; N acircumflex ; B 43 -8 365 665 ;
C -1 ; WX 667 ; N lozenge ; B 74 -26 593 693 ;
C -1 ; WX 214 ; N icircumflex ; B -6 0 232 665 ;
C -1 ; WX 482 ; N uacute ; B 54 -9 426 665 ;
C -1 ; WX 500 ; N approxequal ; B 11 185 489 480 ;
C -1 ; WX 785 ; N copyright ; B 48 -11 736 678 ;
C -1 ; WX 749 ; N onequarter ; B 79 -69 692 628 ;
C -1 ; WX 428 ; N Eacute ; B 80 0 399 860 ;
C -1 ; WX 428 ; N Ecircumflex ; B 80 0 399 860 ;
C -1 ; WX 696 ; N Ocircumflex ; B 41 -8 654 860 ;
C -1 ; WX 410 ; N aacute ; B 43 -8 365 665 ;
C -1 ; WX 214 ; N iacute ; B 48 0 221 665 ;
C -1 ; WX 482 ; N ugrave ; B 54 -9 426 665 ;
EndCharMetrics
...
EndFontMetrics
Christian Zietz
2008-10-30 15:10:57 UTC
Permalink
Danke, das merke ich mir für den nächsten Font.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Axel Berger
2008-10-25 15:33:00 UTC
Permalink
Addendum:

Eine pdftex.cfg gibt es dreimal auf der Platte, und alle drei scheint
MiKTeX zu ignorieren, zumindest die in allen dreien enthaltene Zeile

pdf_minorversion 2
--
Danke
Axel
Ulrike Fischer
2008-10-25 19:34:53 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Eine pdftex.cfg gibt es dreimal auf der Platte, und alle drei scheint
MiKTeX zu ignorieren, zumindest die in allen dreien enthaltene Zeile
pdf_minorversion 2
Du musst das Format neu erzeugen, wenn du etwas an der pdftex.cfg
änderst (miktex kopiert dann ihren Inhalt nach pdftexconfig.tex und die
Datei wird von pdflatex.ini geladen).
--
Ulrike Fischer
Axel Berger
2008-10-26 12:04:00 UTC
Permalink
Post by Ulrike Fischer
Du musst das Format neu erzeugen,
Danke, inzwischen war ich endlich auch dahinter gekommen.
Post by Ulrike Fischer
pdflatex.ini
Gibt es zweimal mit deutlich unterschiedlichem Inhalt -- sieht auf den
ersten Blick so aus, als würden beide gelesen.
Post by Ulrike Fischer
pdftexconfig.tex
Spricht irgendwas dagegen, diese Datei in den Local-Zweig zu kopieren
und da manuell zu pflegen? Das ersparte den Umwegheckmeck. Außederdem
werden offenbar alle drei pdftex.cfg in einer festen Reihenfolge
eingebunden und fast alle Einträge stehen jetzt mehrfach drin.

Aber das entscheidende: Die Zeilen mit der neuen .map sind spurlos
verschwunden.
--
Danke
Axel
Ulrike Fischer
2008-10-26 15:30:49 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Post by Ulrike Fischer
pdftexconfig.tex
Spricht irgendwas dagegen, diese Datei in den Local-Zweig zu kopieren
und da manuell zu pflegen? Das ersparte den Umwegheckmeck.
Welches Umwegheckmeck? Wenn du die Konfiguration von pdftex ändern
willst, rufst du halt mit initexmf --edit-config-file die pdftex.cfg auf
und trägst deine Änderungen da ein.

Wenn du eine lokale pdftexconfig.tex benutzt führt das nur dazu, dass du
eventuelle Änderungen der globale pdftex.cfg nicht mehr automatisch
mitbekommst.
Post by Axel Berger
werden offenbar alle drei pdftex.cfg in einer festen Reihenfolge
eingebunden und fast alle Einträge stehen jetzt mehrfach drin.
Und? Das ist doch sinnvoll. Lokale pdftex.cfg können dadurch einzelne
Einträge der globalen cfg überschreiben.
Post by Axel Berger
Aber das entscheidende: Die Zeilen mit der neuen .map sind spurlos
verschwunden.
map-Einträge gehören da ja auch nicht rein, sondern in die updmap.cfg
oder -- falls dvips die nicht sehen soll -- in die pdflatex.ini im
tex\latex-Zweig.
--
Ulrike Fischer
Axel Berger
2008-10-26 20:58:00 UTC
Permalink
Post by Ulrike Fischer
map-Einträge gehören da ja auch nicht rein,
Ja, habe ich jetzt begriffen. Im Fontguide steht es anders.
Christian Zietz
2008-10-22 20:42:10 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Ich habe die und etliche andere von einer Corel CD. Es gibt .AFM, .PFM
und .PFB und die habe ich in
/localtexmf/fonts/afm
/pfm
/type1
gepackt.
Und jetzt?
Die restlichen Dateien für die Integration in LaTeX finden sich z.B.
unter <ftp://dante.ctan.org/ctan:/fonts/psfonts/corelpak/goudysan>.
Allerdings ist die Lektüre einer Installationsanleitung (z.B. der
"fontinstallationguide") sicher hilfreich, um die Dateien korrekt
einsortieren zu können.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Stephan Hennig
2008-11-01 18:48:52 UTC
Permalink
Post by Plamen Tanovski
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger. Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.
IMHO passt die Goudy Sans zu Palatino, sowohl abgesetzt (sections) als auch
integriert.
Ich hab mal einen Blindtext unter
http://home.arcor.de/tanovski/palagoudy.pdf
erstellt.
Vielen Dank! Die Goudy Sans passt sich erstaunlich gut ein. Allerdings
kann sie in längeren Passagen meines Erachtens etwas unseriös wirken.
Und ich finde bei Überschriften ist das schon so. Jedenfalls gibt es im
Vergleich zur Palatino in der Anmutung ein Gefälle.

Interessant finde ich die Kombination dennoch. Die Versalien
(Kapitälchen) eignen sich meines Erachtens ausgezeichnet zur
integrierten Auszeichnung von Namen. Dabei gibt es im Deutschen
regelmäßig Probleme, wegen des Ersatzes von ß durch SS und der daraus
resultierenden Ungewissheit über die richtige Schreibweise eines Namens.
Umgehen lässt sich das, indem man die Kursive verwendet, statt
Kapitälchen. Auch das funktioniert mit der Goudy Sans wunderbar.

<URL:http://home.arcor.de/stephanhennig/Downloads/ppljbys.pdf>
(Leider nur mit falschen Kapitälchen.)

Wahrscheinlich lässt sich die Goudy Sans auch noch mit anderen Schriften
so verwenden.

Viele Grüße
Stephan Hennig
Stephan Hennig
2008-11-01 20:47:33 UTC
Permalink
Post by Stephan Hennig
Umgehen lässt sich das, indem man die Kursive verwendet, statt
Kapitälchen. Auch das funktioniert mit der Goudy Sans wunderbar.
Die PDF-Datei zeigt nicht die Kursive, sondern den elektronisch
schiefgestellten Schnitt. Der passt meiner Meinung nach in diesem Fall
besser als die Kursive, die mir ein klein wenig schnörkelig ist (mal
wieder große Ausnahme).

Viele Grüße
Stephan Hennig
Uwe Borchert
2008-11-02 13:37:53 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Stephan Hennig
Post by Stephan Hennig
Umgehen lässt sich das, indem man die Kursive verwendet, statt
Kapitälchen. Auch das funktioniert mit der Goudy Sans wunderbar.
Die PDF-Datei zeigt nicht die Kursive, sondern den elektronisch
schiefgestellten Schnitt. Der passt meiner Meinung nach in diesem Fall
besser als die Kursive, die mir ein klein wenig schnörkelig ist (mal
wieder große Ausnahme).
*ARGH* Die Kursiven sind doch sehr schoen! Banause! Fuer
diesen Spruch solltest Du mit MS-Arial, nicht unter 1000
Seiten, bestraft werden. Im Wiederholungsfall gaebe es
dann die Comic-Sans auf Lebenszeit.

MfG (Mit fiesem Grinsen)

Uwe Borchert
Stephan Hennig
2008-11-03 15:22:11 UTC
Permalink
Post by Uwe Borchert
Post by Stephan Hennig
Post by Stephan Hennig
Umgehen lässt sich das, indem man die Kursive verwendet, statt
Kapitälchen. Auch das funktioniert mit der Goudy Sans wunderbar.
Die PDF-Datei zeigt nicht die Kursive, sondern den elektronisch
schiefgestellten Schnitt. Der passt meiner Meinung nach in diesem Fall
besser als die Kursive, die mir ein klein wenig schnörkelig ist (mal
wieder große Ausnahme).
*ARGH* Die Kursiven sind doch sehr schoen! Banause!
Bei Serifenlosen ist die Schiefgestellte doch gar nicht so sehr
ungewöhnlich. Im Gegenteil, die echte Kursive der Goudy Sans ist
ungewöhnlich. Neben der Palatino fällt sie zu deutlich aus dem Rahmen,
besonders die Versalien.
Post by Uwe Borchert
Fuer diesen Spruch solltest Du mit MS-Arial, nicht unter 1000 Seiten,
bestraft werden.
Bin ich weit drüber.
Post by Uwe Borchert
Im Wiederholungsfall gaebe es dann die Comic-Sans auf Lebenszeit.
Nachdem ich Plamens Palatino/Goudy-Sans-Beispiel gesehen hatte, hatte
ich in der Tat als Steigerung mal Garamond/Comic Sans probiert. :) Da
verspielte (und geometrische) Serifenlose in kurzen Passagen nur recht
wenig Eigenleben haben, sah das nicht mal so unmöglich aus. Keine
Rehabilitation der Comic Sans, aber ich war überrascht. Das Problem mit
der Comic Sans ist aber auch hauptsächlich die Verwendung als
Brotschrift durch kreative Word-Experten. Besonders "schön" finde ich
die Comic Sans in Gemeindeblättern und Liedheften. Comic Sans auf
Lebenszeit? Haben wir das nicht alle?

Viele Grüße
Stephan Hennig
Uwe Borchert
2008-11-04 19:19:31 UTC
Permalink
Hallo,
...[...]...
Post by Stephan Hennig
Post by Uwe Borchert
Post by Stephan Hennig
Die PDF-Datei zeigt nicht die Kursive, sondern den elektronisch
schiefgestellten Schnitt. Der passt meiner Meinung nach in diesem Fall
besser als die Kursive, die mir ein klein wenig schnörkelig ist (mal
wieder große Ausnahme).
*ARGH* Die Kursiven sind doch sehr schoen! Banause!
Bei Serifenlosen ist die Schiefgestellte doch gar nicht so sehr
ungewöhnlich.
Ja, aber trotzdem ist das nicht immer richtig. Z.B. das kleine
a waere ein typischer Buchstabe zum Aendern fuer die Schraegen.
Da waeren noch das kleine g und einige andere Buchstaben. Ich
benutze kaum die windschiefen und schraegen Schnitt. Und wenn
dann nur richtige Kursiven mit Charakter.
Post by Stephan Hennig
Im Gegenteil, die echte Kursive der Goudy Sans ist
ungewöhnlich.
Also ... wenn Du auf gewohnlich stehst?
Post by Stephan Hennig
Neben der Palatino fällt sie zu deutlich aus dem Rahmen,
besonders die Versalien.
Ich wuerde die beiden Schriften ja auch nur ungerne mischen.
Post by Stephan Hennig
Post by Uwe Borchert
Fuer diesen Spruch solltest Du mit MS-Arial, nicht unter 1000 Seiten,
bestraft werden.
Bin ich weit drüber.
Das erklaert natuerlich vieles. *taetschel* *is_ja_gut* ;-)=)
Post by Stephan Hennig
Post by Uwe Borchert
Im Wiederholungsfall gaebe es dann die Comic-Sans auf Lebenszeit.
Nachdem ich Plamens Palatino/Goudy-Sans-Beispiel gesehen hatte, hatte
ich in der Tat als Steigerung mal Garamond/Comic Sans probiert. :) Da
verspielte (und geometrische) Serifenlose in kurzen Passagen nur recht
wenig Eigenleben haben, sah das nicht mal so unmöglich aus. Keine
Rehabilitation der Comic Sans, aber ich war überrascht. Das Problem mit
der Comic Sans ist aber auch hauptsächlich die Verwendung als
Brotschrift durch kreative Word-Experten. Besonders "schön" finde ich
die Comic Sans in Gemeindeblättern und Liedheften.
Genau, daher habe ich eine gewisse Abneigung gegen die Comic Sans
entwickelt. Bei fast jeder dieser Anwendungen faellt mir auf die
Schnelle mindestens eine Schrift ein die um Klassen besser passt.
Post by Stephan Hennig
Comic Sans auf Lebenszeit? Haben wir das nicht alle?
Ich hoffe das vergeht schnell ... aeh ... das mit der Comic Sans
meinte ich natuerlich.


MfG


Uwe Borchert

Uwe Borchert
2008-11-02 13:33:41 UTC
Permalink
Hallo,
...[...]...
Post by Plamen Tanovski
IMHO passt die Goudy Sans zu Palatino, sowohl abgesetzt (sections) als auch
integriert.
Ich hab mal einen Blindtext unter
http://home.arcor.de/tanovski/palagoudy.pdf
erstellt.
Vielen Dank! Die Goudy Sans passt sich erstaunlich gut ein. Allerdings
kann sie in längeren Passagen meines Erachtens etwas unseriös wirken.
Ohne das PDF angesehen zu haben: Die Goudy Sans alleine
verwendet hat den Vorteil sehr verspielt zu wirken ohne
dabei in die Unserioesitaet abzugleiten. Vielleicht ist
der Kontrast zur Palatino der Ausloeser?
Und ich finde bei Überschriften ist das schon so. Jedenfalls gibt es im
Vergleich zur Palatino in der Anmutung ein Gefälle.
Was meiner Vermutung nahe kommt.
Wahrscheinlich lässt sich die Goudy Sans auch noch mit anderen Schriften
so verwenden.
Ich benutze die Goudy Sans idR alleine fuer Aufgaben bei
denen nur kurze Fliesstexte anfallen. Die grosse x-Hoehe
der Goudy Sans passt uebrigens IMHO nicht so perfekt zur
Palatino. Ein Umschalten im Fliesstext wirkt unguenstig.
Typische Anwendungen fuer die Goudy Sans sind zB Flyer,
Speisekarten oder aehnliches fuer gepflegten Spass der
aelteren Generation ab 40.

Vielleicht waere die Kombination Palatino mit der Optima
(URW Classico in den urwfonts-1.41) oder der URW-Imperial
(haette sogar die passende x-Hoehe) besser?


MfG


Uwe Borchert
Uwe Borchert
2008-10-21 16:57:34 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Die Palatino ist eine Schrift nach dem humanistischen Formprinzip.
Die Helvetica beruht dagegen auf dem klassizistischen Formprinzip.
Aehm, ja. So wuerde ich die Einteilung nicht gerne sehen
wollen. Aber das ist eine Sache der Anwendung und des
per[ver]soenlichen Geschmacks. Als Naturwissenschaftler
nehme ich das Histogramm von Kruemmung und Strichdicke
gerne als Vergleichsgroesse. Die Helvetica hat nur wenige
und sehr stark ausgepraegte Maxima, die Palatino ein
eher kontinuierlich-verwaschenes Spektrum.
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Viele Typografen raten davon ab, diese beiden Stile zu mischen.
Aber auch meinereiner als Laie haelt von solchen Mischungen
nix. Erschwerend kommen die unpassenden x-Hoehen hinzu.
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Die gibt es nicht, die Palatino ist ein Einzelgänger. Als
Begleitschrift zur integrierten Auszeichnung kannst du nur auf die
Kursive zurückgreifen.
Na endlich sagt einer mal die Wahrheit. Entweder man nimmt
die Palatino ganz alleine oder sucht sich eine andere
Antiqua fuer die Kombination mit einer Grotesk.
Post by Stephan Hennig
Als kontrastierenden Schriften in /abgesetzten/ Überschriften oder
in Briefen in der Geschäft- oder Betreffzeile funktionieren Futura und
Franklin Gothic aber recht gut. Die Franklin Gothic muss etwas
herunterskaliert werden (ich weiß leider nicht, wie das geht), da die
x-Höhen abweichen. Sie funktioniert, wenn nötig, aber sogar fett (Große
Ausnahme!).
Das mit der Futura kann ich durchaus nachvollziehen. Aber
die Franklin Gothic? Die passt ja nicht mal zu sich selbst?
Post by Stephan Hennig
Wie gesagt, funktioniert die Palatino allein aber immer noch am besten.
Mit Kapitälchen und Minuskelziffern kann man bei der Schrift ja aus dem
Vollen schöpfen. Und die starke Kursive kann reichlich genutzt werden,
ohne dass ein Text langweilig wird.
Fuer ein ,,normales'' Buch sicherlich vollkommen ausreichend
und noch mehr.
Post by Stephan Hennig
Post by Christian Zietz
Christian, der übrigens -- um zur Frage des OP zurück zu kommen -- auch
Palatino mit Latin Modern TT mischt
Wenn man streng ist, muss man auf die Palatino verzichten, wenn man eine
Festbreitenschrift benötigt. Nicht, weil man keine passende Schrift
findet, sondern weil die Charaktere von Schrift und Schriftstück nicht
passen. Statt einer Festbreitenschrift kann mal aber mal eine künstlich
verschiefte Palatino probieren (Große Ausnahme!). Ich weiß aber nicht,
wie man den Schnitt sl dahingehend ändern müsste. Kann jemand den dazu
nötigen Kode posten?
*HUCH*

Ich wuerde da ganz brutal was anderes probieren. Die DaisyWheel
ist eine leicht angefressene serifenlose Fixweiteschrift, stark
an der Letter Gothic angelehnt. Durch den Frass erhaelt man
einen extremen Kontrast und die eingefuegen Quelltexte erhalten
so den Charakter eines Zitates oder Fotokopie. Das waere IMHO
mal einen Versuch wert. Obs klappt? Keine Ahnung ...


MfG


Uwe Borchert
Stephan Hennig
2008-10-25 13:58:26 UTC
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Als Naturwissenschaftler nehme ich das Histogramm von Kruemmung und
Strichdicke gerne als Vergleichsgroesse.
Wie erhalte ich das?
Post by Stephan Hennig
Statt einer Festbreitenschrift kann mal aber mal eine künstlich
verschiefte Palatino probieren (Große Ausnahme!).
*HUCH*
Die Idee ist

(i) Man bleibt innerhalb der Palatino.

(ii) Zum Setzen von Anweisungen für einen elektronischen Automaten ist
eine elektronisch verschiefte Schrift kein unmittelbarer Stilbruch.

Klar, kann es auch danebengegen. Versuch macht kluch.

Viele Grüße
Stephan Hennig
Christian Justen
2008-10-22 19:40:01 UTC
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Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Wie wäre es mit der Optima? Der Kontrast ist in diesem Fall allerdings
alles andere als groß. Knuth hat in einem seiner Bücher die Optima als
Grundschrift gewählt und teilweise zur kursiven Auszeichnung den
Kursivschnitt der Palatino verwendet!

Nebenbei bemerkt ist die Palatino selbst ja ursprünglich als
Auszeichnungsschriftart gedacht. Die passende Schwesterschrift, die für
den Satz von Mengentext besser geeignet ist, ist die Aldus.

Gruß, Christian.
--
Pfr. Christian Justen, Feckweilerstr. 5, 55765 Birkenfeld/Nahe
Tel. 06782/983477 email: ***@christian-justen.de
Christian Zietz
2008-10-26 21:24:47 UTC
Permalink
Post by Christian Zietz
Was wäre denn eine passende serifenlose Begleitschriftart zu Palatino
(bzw. mathpazo)?
Übrigens rät l2tabu zur Kombination von Palation mit Frutiger oder
Optima (z.B. von der CorelDraw-CD). Was sagen die Anwesenden dazu?

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
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Guenter Milde
2008-10-20 09:54:38 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
in der oft empfohlenen Kombination
\usepackage[osf]{mathpazo}
\usepackage[scaled]{helvet}
\usepackage{courier}
ist die Courier viel zu dünn.
Was empfehlt ihr?
Einen Blick auf http://www.tug.dk/FontCatalogue/typewriterfonts.html
und dann die im konkreten Fall am besten passende wählen.

Ich nehme TXTT.

Günter
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